Naturschutzberatung

-Gemeinschaftlicher Wiesenvogelschutz-


Flexible Grünlandbewirtschaftung mit Blick für Bodenbrüter

Braunkehlchen © Knut Jeromin
Braunkehlchen © Knut Jeromin

Wiesenvögel wie z. B. Kiebitze, Uferschnepfen und Große Brachvögel brüten im offenen Grünland. Ihre Gelege werden oftmals bei den Frühjahrsarbeiten zerstört, ihre Küken können bei der Mahd getötet werden. Beim erfolgsorientierten "Gemein-schaftlichen Wiesenvogelschutz" passen Landwirte in Zusammenarbeit mit Naturschützern ihre Bewirt-schaftung an das Brutgeschäft der Wiesenvögeln an und erhalten dafür eine Honorierung. Das Artenschutzprogramm wurde 1997 in der Eider-Treene-Sorge-Niederung entwickelt. Es wird vom Land Schleswig-Holstein finanziert und  seit 2008 von Kuno e.V. organisiert und umgesetzt.  Gebietsbetreuer vor Ort haben den Überblick über das Wiesenvogelaufkommen und sind direkte Ansprechpartner der Landwirte, um die notwendigen Bewirtschaftungseinschränkungen abzustimmen.  Der Landwirt bindet sich dabei nur für die betroffenen Flächen und die laufende Brutzeit. Sobald die Vögel die Fläche wieder verlassen haben, kann sie ohne Auflagen weiter bewirtschaftet werden.

Mittlerweile nehmen pro Jahr etwa  100 Landwirte aus der Region teil. Es handelt sich um ein wichtiges Instrument zur Erreichung der Erhaltungsziele im europäischen Vogelschutzgebiet "Eider-Treene-Sorge-Niederung".

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte in unserer Geschäftsstelle (04885-585 oder per E-Mail: info@kunoev.net)


Biodiversitätsleistung

Der "Gemeinschaftliche Wiesenvorgelschutz" ist jetzt auch als Beispiel für einen erfolgsorientierten Zahlungsansatz für Biodiversitätsleistungen auf der Internetseite der europäischen Kommission aufgenommen wurden.

 


Förderung

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert.